Funktionsprinzip der Pumpentechnik

Kurzbeschreibung

Bei den von uns verwendeten Pumpen handelt es sich um Präzisions-Öleinspritzelemente nach dem Verdrängerprinzip, die durch einen Druck­impuls angesteuert werden.

Ein mit Öl gefüllter Kapillarschlauch führt das Öl unter Druck der Schmier­stelle zu. Am Ende des Kapillarschlauches sorgt ein kleines Rückschlagventil dafür, dass der Kapillarschlauch und die Ölseite der Förderpumpe mit Öl gefüllt sind und keine Luft enthalten.

Funktionsprinzip

Die nebenstehende Abbildung zeigt eine Förderpumpe (Einspritzpumpe) im Schnitt, die hier in ihrer einfachsten Ausführung dargestellt ist.

Der Schmierstoff wird der Förderpumpe von einem Zulaufbehälter oder von einem zentralen Ölversorgungssystem aus bei Atmosphärendruck zugeführt.

Die Förderpumpen sind druckluftbetätigte Einspritzpumpen, die durch einen Druckimpuls aktiviert werden. Der druckbeaufschlagte Druckluftkolben bewegt die Pumpendosiernadel vorwärts und drückt den Schmierstoff in der Dosierkammer mit einem Druckverhältnis von 11:1 über ein Rückschlagventil in den Verteilerschlauch (Kapillar-Nylonleitung). Ist der Vorgang beendet, wird die Dosiernadel durch Federkraft in die Ausgangsstellung zurückgebracht.

Stufenlose Skaleneinstellung

Die stufenlose Öleinstellung für die Förderpumpen wurde für Anwendungen mit häufig wechselnden Ölbedarf entwickelt wie z.B. in der Serienfertigung bei Einsatz von verschiedenen Werkzeugen oder Werkstücken, die unterschiedliche Dosiermengen benötigen.

Ebenfalls hat sie sich ausgezeichnet bewährt bei Sprühversuchen mit wechselnden Ölqualitäten und Viskositäten an Bearbeitungsmaschinen sowie bei der Berechnung des Ölbedarfs in der Serienproduktion.

Gegenüber der "Klick"-Variante kann sehr schnell wieder in die Ausgangsmenge gewechselt werden, und Abweichungen von der gewünschten Einstellung lassen sich leichter kontrollieren.